Wie wirkt die Homöopathie?

In der Homöopathie wird das Ähnlichkeitsprinzip zu Grunde gelegt. Das bedeutet, dass der Homöopath Ähnliches mit Ähnlichem bekämpfen und heilen will. Dieses Prinzip ist die Basis der homöopathischen Heilkunde. Konkret bedeutet es, dass ein Patient der ein bestimmtes Krankheitsbild zeigt, mit einem Mittel behandelt wird, das bei einem gesunden Menschen genau dieses Krankheitsbild auslösen würde. Dabei wird jeder Patient individuell betrachtet. Es kommt sehr darauf an, wie der einzelne seine Symptome empfindet. Jeder beschreibt und erlebt Schmerzen und Krankheitssymptome anders. Daher behandelt der Homöopath auch oftmals die scheinbar selbe Krankheit bei unterschiedlichen Personen mit einem anderen Mittel.

Die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel ist bisher nicht wissenschaftlich belegt. Die Verdünnung der Wirkstoffe ist so stark, dass aus wissenschaftlicher Sicht keinerlei Effekt durch sie erzielt werden kann. Dennoch erfreut sich die Homöopathie großer Beliebtheit und viele Patienten erlangen durch homöopathische Mittel Linderung und Genesung. Wissenschaftler sprechen von einem Placeboeffekt. Anhänger der Homöopathie sind der Überzeugung, dass die Wirkung der Arzneimittel darüber hinaus geht. Homöopathische Mittel haben zudem keinerlei Nebenwirkungen. Wer also durch die Schulmedizin enttäuscht wurde, dem steht mit der Homöopathie eine risikolose Alternative offen, die in vielen Fällen Abhilfe schafft, ob nun durch den Placeboeffekt oder einen anderen Effekt, ist demjenigen, der geheilt wird, gleich.