Homöopathie nur für leichte oder auch schwere Erkrankungen

In den letzten 20 - 30 Jahren wurde das Thema Homöopathie immer populärer, weil immer mehr Menschen gerade bei leichteren Erkrankungen auf homöopathische Medikamente und Genesungspläne zurückgegriffen hatten und dabei auch immer mehr Erfolgsmeldungen bekannt wurden. Ursprünglich war dies insbesondere darin begründet, dass der Verzehr von natürlichen Medikamenten einfach gesünder ist als die Chemiekeule in den meisten, regulären Arzneimitteln und dass auch die Natur ein reiches Angebot an kraftvollen Mitteln bereithält. Doch nach wie vor gibt es auch scharfe Kritiker der Homöopathie. Und mit der Kritik ist es besondere die Frage, ob Homöopathie nur für leichte oder auch schwere Erkrankungen eingesetzt werden sollte, welche immer wieder aufkeimt.



Jedoch hat es in den letzten Jahren auch viele Veröffentlichungen über homöopathische Therapien und Medikamente gegeben, die durchaus dafür sprechen, diese alternativen Methoden auch bei schweren Erkrankungen einzusetzen. Selbst für Skeptiker gibt es hier Wege, die beschritten werden können, ohne auf die ganzheitliche Medizin verzichten müssen. So besteht die Alternative darin, einfach eine Kombination aus beiden Möglichkeiten zu bilden, wobei für eher skeptische Menschen dann mehr nebenbei ergänzende Maßnahmen zum Tragen kommen, sodass praktisch die normale Behandlung nur zusätzlich gestärkt wird.



Gute Beispiele hierfür bietet die Krebserkrankung. Eine der heftigsten Maßnahmen in der onkologischen Therapie sind Chemo-Therapien. Doch sind gerade diese Chemo-Behandlungen oftmals mit sehr intensiven Nebenwirkungen behaftet. Beispielsweise kann eine Chemobehandlung dafür verantwortlich sein, dass die notwendige Relation von roten zu weißen Blutkörperchen nicht mehr passt und eine Therapie, obwohl Erfolg versprechend, ausgesetzt werden müsste. Mithilfe homöopathischer Medikamente kann man jedoch die Zahl der so wichtigen Leukozyten positiv beeinflussen und die Therapie kann fortgesetzt werden. In diesem Fall sorgt eine kompetente, homöopathische Zusatzbehandlung also sogar dafür, dass die herkömmlichen Methoden nicht ausgesetzt werden müssen, ohne dass die homöopathische Behandlung der regulären den Rang ablaufen würde.



In anderen Fällen wiederum lassen sich durch homöopathische Zusatzbehandlungen Beschwerden lindern. Dadurch gewinnt man folglich ein höheres Maß an Lebensqualität zurück. Und diese positive Grundhaltung wirkt sich mit Sicherheit auch förderlich auf eine Behandlung im Allgemeinen aus. So sollte man besonders bei schweren Erkrankungen nicht wirklich auf die Behandlung mit herkömmlicher Medizin verzichten, denn man darf auch nicht vergessen, dass viele dieser chemischen Produkte das Ergebnis jahrelanger oder gar jahrzehntelanger, erfolgreicher Forschung sind und definitiv eine Heilung oder Linderung für den Patienten darstellen. Durch eine gezielte und ergänzende Therapie auf homöopathischer Basis kann man allerdings die ganzen Umstände verbessern und so das Wohlbefinden des Patienten beeinflussen. Gerade bei schweren Erkrankungen sollte man nicht darauf verzichten, wenn so das Behandlungsziel, nämliche eine vollständige Genesung oder Heilung, noch schneller oder zumindest komfortabler erreicht werden kann. In der richtigen Kombination wird aus Homöopathie und ganzheitlicher Medizin also eine starke Waffe gegen heftigere Erkrankungen.