Darreichungsformen in der Homöopathie

Als Darreichungsform wird die endgültige Zubereitung, in der das Mittel in den Handel kommt und dem Patienten verabreicht wird, bezeichnet.



Die Darreichung homöopathischer Heilmittel gibt es in den mannigfaltigsten Beschaffenheiten. Die gebräuchlichsten sind Tropfen, Globuli, Tabletten aus Milchzucker, Ampullen und manchmal auch Salben.
Zur Selbstbehandlung eignen sich am besten Tabletten, Tropfen, Salben und Globuli. Letztere sind sehr beliebt, weil sie Lactose- und Alkoholfrei sind.



Dabei unterscheiden sich die Arzneimittel in hoch- und niedrig potenzierten Präparaten. Während man niedrig potenzierte Mittel überwiegend in Form von Tabletten und Salben verabreicht, werden die hochpotenzierten erfahrungsgemäß als sogenannte Globuli offeriert.
Die privilegierteste Darreichungsform von homöopathischen Mitteln ist Globuli. Globuli sind kleine Streukügelchen auf Rohrzuckerbasis, die mit der Dilution benetzt werden.



Auch sogenannte Similia werden dargereicht. Doch erweist es sich als ein schwieriges Unterfangen, ein passendes Similia zu finden. In einer Menge von Fällen wird sich an "Polychresten" bedient, das sind Einzelmittel, mit einem extensiven Wirkspektrum, die ihr Augenmerk auch auf psychische Symptome richten.